KKH-Chef: starke Kassen sollen nicht für andere gerade stehen

Ingo Kailuweit ( Vorstandschef der kaufmännischen Krankenkasse) warnt vor einer Finanzlücke ab 2009 durch den Gesundheitsfonds. Dazu kommt es, da die Bundesregierung den heutigen Durchschnittsbetrag (13,9 Prozent) unterbitten möchte.

Dadurch entstehen für die Versicherten höhere Lasten durch Zusatzbeiträge, jedoch wären der Arbeitgeber und der Bund davon nicht betroffen. Ingo Kailuweit, Vorstandschef der kaufmännischen Krankenkasse, will eine volle Ausgabendeckung der Kassen erreichen durch die Beiträge oder durch Steuerzuschüsse ab Beginn des Fonds.

Laut Kailuweit dürfte der Gesundheitsfonds „nicht mit Ach und Krach eingeführt werden“. Er zeigte dadurch auf die Unwägbarkeiten im Finanzsystem bei der GKV, wie schon bei den Kassenärzten die Honorarreform. Für Ingo Kailuweit ist die Politik keine weitere Lösung für den sich erhöhenden Finanzbedarf der GKV mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz installiert hätte.

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