10% der Verordnungen im gesamten AOK- Markt werden von Rabattverträgen abgedeckt
Die neuen AOK- Rabattverträge über 23 Wirkstoffe decken 10% der Verordnungen im AOK-Markt ab. Dies bedeutet ein Volumen von rund 3% am gesamten Verordnungsumsatz der AOK, wenn man die Listenpreise als Grundlage nimmt. Im Vergleich zu den ursprünglich 84 vorgesehenen Substanzen macht der Anteil der 22 Substanzen bei der AOK 24% des Absatzes und ca. 19% des Umsatzes aus. So die Meldungen des Marktforschungs- und Informationsinstitutes für den Pharmasektor und Gesundheitsmarkt, IMS Health.
Die Vertragspartner sind dabei ausschließlich Generikahersteller. Die Umsatzbedeutung der Wirkstoffe, die in die neuen Verträge eingehen ist für die beteiligten Unternehmen jedoch sehr unterschiedlich. Die beiden Marktführer Neuraxpharm und Hexal erhielten nur bei der Substanz Amitriptylin den Zuschlag. Ihr Anteil am Umsatz und Absatz der Substanz im gesamten AOK-Markt belief sich im Jahr 2007 bis Oktober 55%. Bei den übrigen vier Wirkstoffen erreichen die jeweils ausgewählten Unternehmen geringere Marktanteile. Bei der Substanz Fluconazol (CT, Dermapharm, Quisisana) sind es 3% nach Umsatz und 4% nach Absatz, bei Morphinen (Ratiopharm, STADA, Gry Pharma) 19 beziehungsweise 20 %, bei Triamteren und Hydrochlorothiazid (CT, STADA, Dr. Pfleger) 20 beziehungsweise 21% und bei Hydrochlorothiazid und Amilorid (Ratiopharm, TAD, Aliud Pharma) jeweils 39%.