Anzahl der Medizinischen Versorgungszentren erneut gestiegen

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) wurden 2004 von der damaligen rot- grünen Koalition, bewusst nach dem Vorbild der in der DDR üblichen Polykliniken, eingeführt. MVZ sind fachübergreifende medizinische Einrichtungen, die von Ärzten geleitet werden und besonders in Bayern und Berlin verbreitet sind. Durchschnittlich sind in einer solchen Einrichtung vier verschiedene Ärzte tätig. Dabei sind Hausärzte, Internisten und Chirurgen am häufigsten vertreten. Die Vertragsärzte sind dabei, mit einem Anteil von 61 Prozent, immer noch die wichtigsten Träger. Mittlerweile arbeiten in den Versorgungszentren 3.613 Ärzte, von denen mehr als zwei Drittel (2.504) Angestellte beschäftigt sind.

Laut aktuellen Analysen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nimmt die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland weiter zu.. Am 31. September waren es bereits 880 Einrichtungen dieser Art. Das ist ein Zuwachs um neun Prozent innerhalb von drei Monaten und sogar von 56 Prozent im Vergleich zum September 2006. Da gab es nach KBV-Angaben bundesweit 562 MVZ.

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