Die Deutschen werden immer häufiger operiert

In den Operationssälen und diagnostischen Abteilungen Deutschlands herrscht Konjunktur. Mehr als je zuvor wurde 2006 operiert, diagnostiziert und therapiert. Laut Statistischem Bundesamt ca. 37,6 Millionen Mal. 4,2 Prozent öfter als im Vorjahr. Somit kommen durchschnittlich auf jeden Krankenhausaufenthalt 2,3 Maßnahmen der besonders aufwendigen Art, die auch pflegerische Maßnahmen beinhalten.

Davon waren etwa ein Drittel Operationen (12,6 Millionen), 27,1 Prozent (10,2 Millionen) waren nichtoperative Maßnahmen gefolgt von diagnostischen Maßnahmen mit 21,4 Prozent (8,1 Millionen) sowie bildgebender Diagnostik (5,5 Millionen) und ergänzenden Maßnahmen (1,3 Millionen).

Bei Frauen wird die Rekonstruktion weiblicher Geschlechtsorgane zum Beispiel nach Ruptur/Dammriss am häfigsten durchgeführt.Auf Platz 2 ist bei den Frauen und bei den Männer die arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken. Andere Operationen am Darm lagen auf Rang 3. Bei Männern wurde am häufigsten ein Leistenbruch operiert und an dritter Stelle standen Operationen an Blutgefäßen.

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