Bayer Vital wird vom Kartellamt überprüft

Die Standorte Leverkusen und Köln von Bayer Vital, der Tochtergesellschaft des Pharmaherstellers Bayer werden wegen dem Verdacht, die Preise nicht verschreibungs- aber apothekenpflichtiger Arzneimittel manipuliert zu haben, vom Kartellamt überprüft . Bereits 2004 wurde die Preisbindung für die Produkte aufgehoben.

Laut der Kartellbehörde suchen die Beamten in den Niederlassungen, nach Unterlagen die beweisen, dass das Unternehmen unter anderem niedrigere Preise des bekannten Kopfschmerzmittels Aspirin mit illegalen Preisabsprachen verhindert haben soll. Den Apotheken sollen Rabatte von 3% angeboten worden sein, wenn sie im Gegenzug das Präparat nicht länger als 4 Wochen um höchstens 20% günstiger anbieten. Wenn die Vorwürfe sich bestätigen sollten, droht Bayer ein Bußgeld, das von dem illegal gemachten Gewinn abhängt und sich im Millionenbereich bewegen wird.

Der Konzern hat jedoch den Vorwurf Preise manipuliert zu haben dementiert. Der Sprecher des Unternehmens bestätigte die Durchsuchung und von der Ermittlungsbehörde wurde bestätigt, dass Bayer sich bei der Hilfe zur Klärung des Falles kooperativ zeigte.

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