Privatversicherte haben mehr von neuen Arzneimitteln

In Berlin fand das Wissenschaftliche Institut des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (WIP) heraus, dass Privatversicherte Personen häufiger neue und innovative Arzneimittel erhalten als gesetzlich versicherte Patienten. Während der Arzt bei der Verordnung von Arzneimitteln für Privatversicherte weitgehend frei entscheiden kann, ist er bei Kassenpatienten an Budgetvorgaben und Wirtschaftlichkeitserwägungen gebunden. Der Autor weist darauf hin, dass die Ergebnisse seiner Studie differenziert bewertet werden müssen: Eine Innovation bedeutet nicht immer und automatisch eine bessere Versorgung der Patienten. Jedoch zeichnen sich viele der neuen Medikamente durch eine bessere Wirksamkeit und geringere Nebenwirkungen als die Standardarzneien aus.

Einen Kommentar schreiben