Drogentote werden weniger

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren gesunken. Zum sechsten Mal in Folge ging die Todesrate nach unten. Nach Informationen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, gab es von Januar bis November des vergangenen Jahres 1175 Drogentote. Dies waren 29 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Drogentoten ist von 1326 um 11,2 Prozent auf insgesamt 1179 zurückgegangen. Unsere Informationen stammen vom Bundeskriminalamt und reichen bis Ende November. Dass es über das ganze Jahr gesehen einen Rückgang gegeben hat, steht aber fest», sagte Bätzing. Die Drogenbeauftragte, die den Drogenbericht für das Jahr 2006 Anfang Mai vorlegen will, zeigte sich erfreut darüber, dass die Zahl der Opfer weiter kontinuierlich sinkt. «Das zeigt, dass wir mit unserer Viersäulen-Politik auf dem richtigen Weg sind.» Sie basiert auf Prävention, Behandlung, Überlebenshilfe und Rehabilitation. Besonders positiv ist nach Aussage Bätzings die Entwicklung bei den Aussiedlern, wo die Zahl der Opfer durch den Gebrauch illegaler Rauschmittel um 12,6 Prozent zurückging.

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